Steven L. von Sebastian P. und Istvan Z. mit Schwan verprügele

Erschienen am 11.8.2009

Steven L. von Sebastian P. und Istvan Z. mit Schwan verprügelt: Es gibt ja Geschichten, die bekanntlich nur das Leben schreibt. Dann gibt es aber noch Geschichten, die nur von Bayern geschrieben werden können, so auch in folgendem Fall. Als der 34-jährige Steven L. aus Brandenburg mit den Worten “Ick will ‘ne Cola” an einem Imbiss in München an der Isar ein Erfrischungsgetränk bestellte, fühlten sich zwei Exemplare der Gattung Homo Sapiens Bayerensis offenbar derart angegriffen, dass sie sich gezwungen sahen Steven L. mit einem Schwan (Cygnus olor, um genau zu sein) zu verprügeln, den sie sich vorher kurzer Hand einfach geschnappt hatten.

Ja ganz richtig gelesen, mit einem Schwan. Sebastian P. und Istvan Z. schreckten auch nicht davor zurück ihr Opfer, während sie es mit dem Schwan tracktierten, mit den Worten “Verpiss dich, du Ossi-Sau!” in Bayern Willkommen zu heißen. Als sich das bemitleidenswerte Tier dann befreien konnte, schlugen die beiden mit den Fäusten weiter auf ihr Opfer ein, so dass dieses die nächsten 6 Tage in einem Münchner Krankenhaus verbringen durfte. Man kann ja vom Dialekt eines Ossis halten, was man will, aber dass ein schwan darunter leiden muss, finde ich verwerflich. Vielleicht hätte den bayern auch einfach jemand sagen müssen, dass es Ossi und Wessis nicht mehr gibt, heut zu Tage gibt es nur noch Bürger erster und Bürger zweiter Klasse.

Die Moral von der Geschicht: Sebastian P. und Istvan Z. wurden gestern wegen gefährlicher Körperverletzung und vermutlich auch wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren ausgesetzt zur Bewährung verurteilt.

Diese Artikel soll jetzt nicht heißen, dass alle Bayern so ticken, wie die beiden Schläger in diesem Fall. Es gibt auch nette Bayern, dass weiß ich aus Erfahrung. Dem Schwan geht es dem Vernehmen nach übrigens gut, sicherlich wird er sich zukünftig aber nicht mehr in der Nähe von Imbissbuden aufhalten. Bei bild.de gibt übrigens auch gezeichnete Bilder der skurilen Szene zu sehen.

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