Neue Twitter-AGBs, ändert sich durch die neuen TOS etwas?

Erschienen am 15.9.2009

Neue Twitter-AGBs, ändert sich durch die neuen TOS etwas?: Heute morgen erhielt ich eine Mail, die mir auf schonende Weise beibringen wollte, dass Twitter ab sofort neue AGBs hat. Eigentlich bin ich ja keine großer Fan, von ewig langen AGB-Wulsten. Meist lese ich sie auch gar nicht erst. Ich weiß, sollte man nicht machen. Aber seid doch ehrlich, wer von euch liest schon immer die AGBs eines Angebot?

Bei den neuen Twiter-TOS dachte ich mir aber, dass ich vielleicht mal einen Blick darüber werfen sollte. Da die Veröffentlichung gut zu den Gerüchten passt, dass Twitter in Zukunft Werbung einblenden möchte. Wer selber nachlesen möchte, kann das hier machen.

Da kann sich jeder jetzt mal selber reinlesen, mir geht es nur um einen kleinen abschnitt aus den neuen AGBs.
“The Services may include advertisements, which may be targeted to the Content or information on the Services, queries made through the Services, or other information. The types and extent of advertising by Twitter on the Services are subject to change. In consideration for Twitter granting you access to and use of the Services, you agree that Twitter and its third party providers and partners may place such advertising on the Services or in connection with the display of Content or information from the Services whether submitted by you or others.”

Heißt Klartext, dass es in Zukunft Werbung auf Twitter geben könnte, die sich an den Informationen orientiert, die User auf der Plattform angegeben haben. – Wenn ich das richtig verstanden habe!? – Im endeffekt muss sich jeder selber überlegen, was diese Änderung nun für den einzelnen bedeutet. Ich bin jedenfalls immer vorsichtig (meistens) mit den Daten, die ich im Internet veröffentliche. Deshalb werde ich Twitter trotz der neuen AGB weiterhin nutzen. Wer mir folgen möchte, kann das auf meinem Twitter-Profil machen.

Eine ähnliche der TOS Änderung sorgte bei Facebook vor einigen Monaten übrigens für heftige Proteste. Bei Twitter scheint die Welle der Entrüstung bislang auszubleiben.

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