Kunduz – Bundeswehr-Soldaten erschießen Afghanen: In Nord-Afghanistan nahe der Stadt Kunduz ist es zu einem erneuten Zwischenfall mit deutschen Soldaten gekommen, bei dem auch Zivilisten getötet worden sein könnten. Wie Bundeswehr-Sprecher Jürgen Mertins erklärte, hätten die Soldaten eine Warnung vor einem Selbstmordanschlag bekommen und daraufhin einen Checkpoint errichtet. An diesem bildete sich anschließend eine Auto-Schlange, aus der ein Fahrzeug ausgeschert und mit hoher Geschwindigkeit auf den Checkpoint zugefahren sei. Daraufhin hätten die Soldaten am Checkpoint zunächst Warnzeichen gegeben und in die Luft geschossen. Als dies keine Wirkung zeigte eröffneten sie das Feuer auf den Wagen. Dabei wurden die beiden Insassen verletzt. Einer der beiden verstarb wenig später in einem Krankenhaus. Die afghanische Polizei ermittelt nun, ob es sich bei den Männern um Zivilisten oder Aufständige der Taliban gehandelt hat. Diesen Post zu Ende lesen »
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